9 Pfeiler eines erfolgreichen (Corporate-) Blog

Donnerstag, 26.11.2009

Blogs sind ein wichtiges Marketinginstrument geworden. Doch wie bloggt man richtig und wie macht man seinen Blog erfolgreich?

 

Wir haben nachfolgend für Sie die wichtigsten Tipps zusammengefasst.

 

Die Zielsetzung

Wer soll Ihren Blog lesen? Was sind Ihre potentiellen Themen? Gibt es bereits ähnliche Blogs? Wie messe ich meinen Blogerfolg? Antworten auf diese Fragen sind der erste Schritt zu einem erfolgreichen Blog. Definieren Sie Ihre Ziele genau und gehen Sie diese an, ohne zu aggressiv aufzutreten. Sammeln Sie Erfahrungen, reagieren Sie auf Feedback Ihrer Blogleser und beobachten Sie, wie sich Ihr Blog weiterentwickelt.

 

Beständigkeit

Je mehr Sie bloggen, desto besser – so die Faustformel. Aber übertreiben Sie es nicht! Qualität geht vor Quantität. Gewöhnen Sie sich einen konstanten Veröffentlichungsrythmus an. Dadurch bekommt Ihr Blog einen gewissen Wiedererkennungswert. Bereiten Sie auch zeitlose Blogartikel vor, damit Sie an Tagen, an denen es keine aktuellen News gibt, Ihren Veröffentlichungsrythmus erhalten können.

 

Die richtige Mischung

Behalten Sie im Hinterkopf, dass ein Blog grundsätzlich wie ein Magazin funktioniert und es Gründe dafür gibt, dass Magazine eine Vielzahl unterschiedlichster Artikel in jeder Ausgabe veröffentlichen. Eine gesunde Mischung aus verschiedenen Themen – ohne beliebig zu werden! -und verschiedenen Artikellängen macht Ihren Blog interessant. Guter Inhalt findet seine Leserschaft!

 

Mediale Unterstützung

Textlastige Blog-Artikel können den Leser langweilen. Wirken Sie dagegen, indem Sie Fotos, Videos oder Präsentationen nutzen, um Ihren Blog zu unterstützen und interessanter zu machen.

 

Schwerpunkte setzen

Machen Sie Ihren Blog unverkennbar. Setzen Sie Akzente und legen Sie einen Grundstein, auf welchem Sie Ihren Blog aufbauen. Das können spezielle Interviews oder Blog-Themenreihen sein, an denen man Ihren Blog wiedererkennt.

 

„Menschlich“ sein

Blogs sind persönlich – ein wichtiger Punkt, den es zu berücksichtigen gilt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen privaten Blog oder einen Corporate Blog handelt. Verleihen Sie Ihren Veröffentlichungen ein Gesicht, indem Sie ein Foto von sich einbinden oder – sollte es mehrere Autoren geben – in jedem Artikel ein Bild des jeweiligen Autors integrieren.

 

Suchen und Finden

Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt ist, dass sich das Führen eines Blogs positiv auf die Ergebnisse der renommierten Suchmaschinen auswirkt. Eine Hubspot-Studie zeigte, dass Webseiten mit integriertem Blog 55% mehr Traffic haben als solche, bei denen kein Blog eingerichtet ist. Es ist wichtig zu verstehen, dass die wichtigsten Leser Ihres Blogs Suchmaschinen wie Google oder Bing sind. Natürlich sollten Sie keinen Blog schreiben, nur um den Ergebnisseiten der Suchmaschinen hochzuklettern, aber versuchen Sie Ihre Artikel suchmaschinenfreundlich zu gestalten und somit Ihre Indizierung zu verbessern. integrieren Sie, wenn möglich, vertextete Links und zielführende Keywords.


Der Arbeitsumfang

Das Bloggen endet nicht mit dem Schreiben und Veröffentlichen eines Artikels. Es gehört mehr dazu – lesen, recherchieren, auswerten, zusammenfassen. Für einen interessanten Artikel muss man Zeit investieren. Ihre Artikel müssen beworben und verbreitet werden um einen hohen Leserkreis zu errichten. Sie sollten aktiv sein und mit Ihren Lesern kommunizieren. Reagieren Sie auf Kommentare zeitnah und seien Sie erreichbar!

 

Die Verbreitung

Ein guter Artikel ist das Eine – die effektive Verbreitung das Andere. Streuen Sie Ihren Blog soweit es geht. Nutzen Sie dabei Social Media Plattformen wie Twitter, LinkedIn oder Facebook. Aber beachten Sie dabei immer das Motto:“ Eine Hand wäscht die andere.“ Um unterstützt zu werden, sollten Sie auch andere unterstützen.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für eine bestmögliche Verbreitung ist die Headline Ihres Artikels. Diese ist ausschlaggebend für den ersten Eindruck und für die Suchmaschinenoptimierung. Wirkt sie nicht ansprechend, wird der Artikel nicht gelesen, nicht weiterempfohlen und erreicht so nicht die gewünschte Streuung.

 

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