Blogging für Einsteiger: Die häufigsten Fehler
Montag, 07.12.2009Bei dem Begriff Weblog – oder kurz Blog – handelt es sich um ein Kunstwort, das sich aus den Wörtern „Web“ und „Logbuch“ zusammensetzt. Ein Blog ist also eine Art Online-Tagebuch. Daher gelten für einen Weblog nicht unbedingt die gleichen Richtlinien, wie sie für eine Internetseite im klassischen Sinn gelten.
Gerade beim Einstieg ins (Corporate-)Blogging kann man einiges falsch machen. Wir haben die häufigsten Fehler für Sie zusammengefasst:
1. Es werden keine Angaben zum Autor gemacht
Der Leser bzw. der Abonnent eines Weblogs möchte gern wissen, wer die Artikel oder die Beiträge veröffentlicht hat. Bei dieser Frage geht in gewisser Weise auch um ein Vertrauen. Wird im Blog ein besonderes Thema behandelt, wäre es an dieser Stelle sinnvoll Aussagen darüber zu treffen, warum Sie darüber schreiben oder was Sie zu einer Kompetenz auf diesem Gebiet macht.
2. Den Lesern werden keine Fotos der Autoren gezeigt
Viele Blogs, die eine Biografie des Autors bieten, verzichten leider auf ein Foto. Dies ist allerdings aus folgendem Grund besonders wichtig:
Das Foto vermittelt einen persönlichen Eindruck des Autors und verbessert deutlich dessen Glaubwürdigkeit. Ist ein Foto hinterlegt, so versucht sich niemand hinter anonymen Äußerungen zu verstecken. Einem Leser fällt es leichter eine Verbindung zu jemandem aufzubauen, den er schon einmal gesehen hat.
3. Die Überschriften sagen nichts über den Inhalt aus
Dem Leser eines Blogs sollte die Möglichkeit gegeben werden anhand der Überschrift den Inhalt eines Artikels schnell thematisch einzuordnen. Ein Blog lässt sich so schneller überblicken. Schlagzeilen, die nicht im Zusammenhang mit dem späteren Inhalt stehen, machen keinen Sinn.
Überschriften werden oft auch als Microcontent verstanden. Auf das Schreiben einer Überschrift sollte daher besonders viel Aufmerksamkeit verwandt werden.
Ferner haben Überschriften eine besondere Bedeutung für die Indizierung bei Suchmaschinen.
4. Das Linkziel wird nicht eindeutig benannt
Verweise innerhalb eines Blogeintrags sollten eindeutig sein. Der Leser klickt ungern auf etwas Unbekanntes. Daher sollte im Links selbst mitgeteilt werden, was den Besucher des Blogs hinter diesem erwartet. Wenn Sie Blogeinträge von befreundeten Autoren verlinken, verweisen Sie bitte mit dem vollen Namen des Autors.
5. Ältere Kontext-Beiträge werden nicht verlinkt
Verlinken Sie aus aktuellen Blogeinträgen auf ältere Inhalte, die Sie geschrieben haben. Auf diese Art und Weise vermitteln Sie dem Leser, der erstmalig ihre Seite besucht einen gewissen Background – außerdem macht dies Ihren Content bei Google & Co. sympathisch.
6. Die Navigation ist nicht ausreichend durchdacht
Denken Sie über eine sinnvolle Navigation in ihrem Blog nach. Eine Navigation, die beispielsweise ausschließlich über einen Kalender funktioniert, ist nicht sinnvoll. Dem Leser sollte die Möglicheit geben werden, sich Einträge zu einem bestimmten Thema kategorisch anzeigen zu lassen. So gelingt ein schneller Überblick über alle Beiträge zu einem bestimmten Thema.
7. Einträge werden unregelmäßig veröffentlicht
Wichtig ist es außerdem, dass ein Leser in etwa erwarten kann, wann ein neuer Artikel erscheinen wird. Sie sollten daher auf regelmäßige Updates Wert legen. Je nachdem, welches Thema Sie in ihrem Blog behandeln, könnten die Beiträge täglich, wöchentlich oder gar monatlich erscheinen. Diesen Turnus sollten Sie allerdings einhalten, da Sie andernfalls Gefahr laufen, regelmäßige Leser zu verlieren. Und immer gilt: Bloggen Sie nur, wenn Sie auch wirklich etwas zu sagen haben.
8. Der Blog hat keine thematische Ausrichtung
Sie sollten es vermeiden, zu viele unterschiedliche Themen in ihrem Blog zu veröffentlichen. Sie werden mit thematisch unterschiedlichen Beiträgen Schwierigkeiten haben, ein größeres Publikum für ihren Blog zu begeistern. Daher sollten Sie sich auf ein Themengebiet spezialisieren, daß zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt.


















