Was Unternehmen beim Twittern beachten sollten
Montag, 17.08.2009Mit über 35 Millionen Teilnehmern wird der Kurzmitteilungsdienst Twitter immer mehr zum Kommunikations-Mainstream und damit auch zum Pflichtprogramm für Unternehmen.
Wenn Sie über ein Twitter-Engagement nachdenken, sollten Sie folgende Punkte in Ihren Überlegungen berücksichtigen:
- Übertreiben Sie’s nicht mit der Eigen-PR
Natürlich möchten Sie Twitter nutzen, um Ihre Marke in’s rechte Licht zu rücken. Eine reiner Pressemitteilungsverteiler sollte der kleine blaue Vogel aber nicht sein. - Bleiben Sie menschlich
Personalisieren Sie Ihr Twitter-Profil mit einem Bild und einem Namen. Sorgen Sie für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen persönlichen und unternehmensorientierten Updates. So tragen Sie auch Ihre Corporate Culture nach außen. - Denken Sie an Ihre Reputation
Alle Tweets – auch die quasi-privaten – sollten Sie niemals diskreditieren oder Ihre Fachkompetenz in Frage stellen. Verzichten Sie also am besten auf Nachrichten à la “Klasse Sommerfest gestern. Mir brummt der Schädel immer noch…” - Vorsicht mit Nennung von Marken oder Kunden
Es ist durchaus sinnvoll, Marken und Kunden in Ihre Twitter-Kampagne einzubeziehen. Stellen Sie aber sicher, dass dies auch erwünscht ist.
- Hören Sie das Zwitschern der Anderen
Es gibt zahlreiche Tools und Applikationen, mit denen Sie verfolgen können, was über Sie getwittert wird. Gerne erstellen wir Ihnen auch ein attraktives Monitoring-Angebot, wenn Sie nicht über die zeitlichen oder personellen Resourcen verfügen. - Twitter ist keine Einbahnstraße
Nutzen Sie die kommunikative Plattform nicht nur, um mit Ihren Kunden in Kontakt zu bleiben sondern reagieren Sie zeitnah auch auf Anfragen von Interessenten, die mehr über Ihre Dienstleistung erfahren möchten. - Bieten Sie Nutzen für Ihre Follower
Allein das Anlegen eines Twitter-Profils macht Ihr Unternehmen noch nicht “social”; bieten Sie Ihren Lesern reichlich Nutzwert z.B. in Form von Know How, Ideen, Angebots-Specials oder Verlinkung interessanter Fundstellen im Netz. - Lassen Sie sich nicht alles gefallen
Profile von Nutzern, die offensichtlich darauf ausgelegt sind, Ihre Marke oder Ihr Unternehmen im Netz z.B. durch Identitätsklau zu torpedieren, werden von Twitter vergleichsweise zügig gesperrt. Sie sollten aber zunächst mit dem Teilnehmer Kontakt aufnehmen und versuchen, die Punkte im Dialog auszuräumen.
Übrigens: Laut einer aktuellen Studie sind mittlerweile rund 24% aller Tweets maschinen-generiert. Mehr dazu demnächst.


















