Corporate Blogs und Social Media – Teil 1

Donnerstag, 21.01.2010

Viele Unternehmen nutzen Corporate Blogging und Social Media Plattformen, um Ihr Angebot zu bewerben. Oft werden jedoch die gewünschten positiven Ergebnisse nicht erreicht.


Charakteristisch für Social Media Plattformen ist, dass nur relevante – also nutzenversprechende – Inhalte weiterverbreitet werden. Ihre Chancen auf Erfolg steigen also deutlich, wenn Sie lernen, die Nutzer zu verstehen und für diese die richtigen Inhalte bereitzustellen. Gerade auch in Zusammenhang mit dem Corporate Blogging sollten hier einige Punkte beachtet werden.


Wir haben Ihnen einmal zehn häufige Fehler zusammengestellt:


  1. Sie treten als Wertreibender auf, nicht als User
    Werbetreibende können viel Erfolg haben mit Ihrem Social Media Engagement. Der Schlüssel dazu ist es jedoch, ein aktiver User zu sein, der einen Beitrag zur Nutzergemeinschaft leistet. Seien sie also in erster Linie User und erst an zweiter Stelle der Marketingfachmann. Denn wenn andere Nutzer merken, dass Sie nur zu Verkaufszwecken das soziale Netzwerk gebrauchen, werden Sie für Ihre Angebote, Vorschläge und Anregungen nicht empfänglich sein. Web 2.0 ist Dialog, nicht Verkauf.

  2. Sie geben nur Bewertungen für Ihren eigenen Inhalt ab
    Wenn sie dies tun, werden Sie von den Nutzern nicht anerkannt werden. Es ist in diesem Fall für andere User offensichtlich, dass Sie nur aus dem Grunde im Netzwerk agieren, um Ihr eigenes Produkt oder Ihre eigene Dienstleistung zu promoten. Machen Sie es sich zur Angewohnheit, jeden Tag Ihre Social Media Zielseiten zu besuchen um dort auch aktiv zu sein. Bewerten Sie auch Beiträge der anderen Nutzer. Steuern Sie innerhalb der Community Inhalte bei, die nicht von Ihrer Webseite stammen. Auf einigen Plattformen ist es unter Umständen sogar verpönt eigene Angebotsinhalte zu platzieren. In diesem Fall kann es hilfreich sein, Freunde oder Partner zu bitten, Ihr Thema zu promoten, falls dies nicht durch einen zufälligen Leser geschieht.

  3. Ihre Beiträge zielen nicht auf das Social Media Publikum ab
    Nicht alle Inhalte eignen sich für Social Media Plattformen, auch wenn sie von hoher Qualität sind. Die Nutzer wollen unterhalten werden und jede Social Media Seite hat Ihr eigenes Publikum. Nehmen Sie sich Zeit um herauszufinden, was die Nutzer auf den für Sie interessanten Plattformen für Vorlieben haben. Achten Sie darauf, welche Art von Inhalt viele Bewertungen und Kommentare hervorruft. Dies sollte Ihnen helfen herauszufinden, welchen Anspruch Ihr Beitrag erfüllen muss. Wenn Sie sich vertraut gemacht haben mit der Usergemeinde Ihrer favorisierten Social Media Seiten, nehmen Sie sich Zeit Ideen für Artikel und Beiträge zu sammeln, die möglichst präzise diesem Anspruch gerecht werden.

  4. Sie bewegen sich nicht auf relevanten Social Media Seiten
    Problematisch ist es,  sich auf zu vielen verschiedenen Social Media Seiten aufzuhalten. Ein aktiver Teil einer Community zu sein, erfordert den regelmäßigen Aktivität auf der Plattform. Es ist sehr ressourcenlastig, auf mehr als einer Handvoll verschiedener Social Media Plattformen aktiv zu sein. Finden Sie heraus, auf welchen Plattformen Sie mit Ihrem Angebot am besten aufgehoben sind. Denken Sie z.B. an Ihre Blog-Leser, welche Social Media Seiten nutzen diese?

  5. Ihre Besucher sind keine Social Media Nutzer
    Viele Seiten und Blogs, besonders solche mit hohen Nutzerzahlen, profitieren davon Leser zu haben, die soziale Medien nutzen. Dies macht es wahrscheinlicher, dass Ihre Inhalte vermittelt und bewertet werden, ohne dass es einer Initialzündung Ihrerseits bedarf. Hat Ihr Blog oder Ihre Seite einen geringen Anteil an aktiven Social Media Nutzern, werden Sie sicherlich in Betracht ziehen, die Leser auf Ihr Social Media Engagement hinzuweisen. Versuchen Sie jedoch dabei hilfreiche Linktipps zu geben. Wenn Ihr Beitrag dazu geführt hat Ihrem Leser nützliche Informationen zu liefern, wird er Sie als Quelle gerne erwähnen.




    Am Montag gibt es 5 weitere Fehlerquellen im Zusammenspiel von Corporate Blogs und Social Media Plattformen.

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4 Antworten zu “Corporate Blogs und Social Media – Teil 1”

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