8 Wege, Newsletter mit Social Media zu vernetzen
Montag, 21.02.2011Social Media ist in aller Munde. Immer mehr Unternehmen erkennen das große Potential für Ihr Marketing. Aber wie steht es eigentlich mit der Vernetzung der klassischen und der modernen Marketingkanäle untereinander? Interessant ist beispielsweise der fast vergessene E-Mail Newsletter. In seinen 4 Social Media Marketing Predictions for 2011 nennt Tom Feriss als zweiten Punkt das Wiedererwachen der E-Mail. Im Vergleich zu Social Media sei die E-Mail ein Kanal mit mehr Sicherheit und persönlichem Bezug. Personen zwischen 20 und 35 Jahren z.B. änderten ihre Wohn-Adresse häufiger als ihre E-Mail-Adresse.
Morgan Stewart nennt in der MediaPost 8 Wege, Facebook und Twitter in E-Mail Newsletter zu integrieren. Im Folgenden haben wir seine Ideen für Sie einmal zusammengefasst.
- Veröffentlichen Sie Gewinner Ihrer Facebook-Gewinnspiele in Ihrem E-Mail-Newsletter
So profitieren Sie doppelt: Die Newsletter-Abonnenten werden über ihren Gewinn informiert und Sie können Ihren Lesern Ihre Facebook Community greifbar nahebringen. - Bewerben Sie Sonderangebote für Newsletter-Abonnenten bei Facebook und Twitter
Ihre Newsletter-Leser wollen exklusive Leistung für ihre Treue. Indem Sie bestimmte Angebote für Newsletter-Empfänger reservieren, erhöhen Sie den Mehrwert für die Empfänger und stärken die Motivation, ein Abonnement zu beziehen. Facebook und Twitter mit ihren viralen Eigenschaften eignen sich ideal dazu, diese Sonderleistungen zu bewerben. - Posten Sie auf Facebook und Twitter Links zu Web-Versionen Ihrer Newsletter
Mit dieser Taktik können Sie die Newsletteraufrufe erhöhen. Setzen Sie dabei auf eine starke Betreff-Zeile, um Leser neugierig zu machen. Veröffentlichen Sie solche Links aber nicht zu häufig, um den Effekt nicht abzunutzen. - Verwenden Sie den Like-Button – mit gutem Grund
Jugendliche teilen Inhalte meist nur dann, wenn sie sich davon etwas versprechen. Schreiben Sie zum Beispiel: ‘Teile das auf Facebook und finde heraus, was deine Freunde darüber denken.’ Treffen Sie mit dem Thema den Nerv Ihrer Zielgruppe, wird diese zu einer Auseinandersetzung mit dem Inhalt angeregt. - Bewegen Sie Ihre Abonnenten dazu, Fragen auf Facebook und Twitter zu stellen
Auch wenn die wenigsten Leser auf Newsletters antworten, sie haben trotzdem Fragen. Demonstrieren Sie Ihr Kundeninteresse indem Sie ihnen anbieten, Fragen über Facebook und Twitter zu stellen. - Binden Sie die auf Facebook und Twitter geposteten Fragen in Ihre Newsletter ein
Auch hier profitieren Sie doppelt: Ihre Zielgruppe erhält Anreize für ein Abonnement und für die Nutzung von Facebook und Twitter. - Versorgen Sie Twitter-Follower mit Insider-Informationen
Twitter-Follower, die auch Newsletter Abonnenten sind, zeigen ein besonderes Interesse an Ihrem Unternehmen. Sie schätzen die Insider-Perspektive bei Twitter. Indem Sie ihren Wissensdurst stillen, geben Sie ihnen noch mehr Grund über Sie zu twittern. - Sammeln Sie Abonnenten, wenn Sie Produkte verkaufen
Wenn jemand Ihr Angebot auf Facebook annimmt und z.B. einem Bestellformular folgt, bieten Sie unbedingt den Empfang Ihrer Newsletter an. Die Anzahl mag gering sein, dafür ist die Qualität der hier eingegebenen Adressen umso höher.
Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten, die vielen verschiedenen Kanäle miteinander zu verbinden und so noch mehr Kunden zu erreichen. Die hier aufgezählten Methoden sind sicher nicht vollständig, aber ein guter Anfang. Bei der gekonnten vernetzung der Marketingkanäle ist oft auch ein großer Teil Kreativität gefragt. Sie suchen besondere Ideen, oder ein Konzept, das gerade zu Ihnen passt? Kontaktieren Sie uns gerne.



Maik Bohne


Social Media
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